Der TSV - wie geil ist das denn...
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Allgemeine Bestimmungen

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Turn- und Sportverein Havelse 1912 e.V, und hat seinen Sitz in Garbsen, OT Havelse, Hannoversche Straße. Die Vereinsfarben sind rot-weiß.

 

§ 2 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützi­ge Zwecke im Sinne des Abschnittes steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sportes, die körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder durch Spiel und Sport sowie die sportliche Jugendarbeit.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie ei­genwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

Die Organe des Vereins lt. Satzung, können nach § 3 Nr.26 a des Einkommensteuergesetzes für ihre Tätigkeit eine angemessene Aufwandsentschädigung ( Ehrenamtspauschale )

erhalten.

Auch Tätigkeiten anderer Personen im Dienst des Vereins dürfen angemessen vergütet werden.

Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit trifft der Vorstand nach Maßgabe eines Beschlusses nach § 9 der Vereinssatzung.

Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral.

 

§ 3 Rechtsgrundlage

Die Rechte und Pflichten der Mitglieder sowie aller Organe des Vereins werden durch die vorliegende Satzung ausschließlich geregelt.

Für Streitigkeiten, die aus der Mitgliedschaft zum Verein und aller damit im Zusammenhang stehenden Fragen entstehen, ist der ordentliche Rechtsweg erst zulässig, nachdem der Ehrenrat als Schiedsgericht entschieden hat.

 

§ 4 Gliederung des Vereins 

 Der Verein gliedert sich in folgende Sparten:, Ballett, Fußball (Amateur- und Lizenzspielerabteilung), Tennis, Tischtennis, Turnen. Jeder Sparte steht ein Spartenleiter oder ein Spartenvorstand vor.

Mitgliedschaft

§ 5 Erwerb der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft zum Verein kann jede natürliche Person beiderlei Geschlechts auf Antrag erwerben, sofern sie sich zur Beachtung dieser Satzungsbestimmungen sowie der Spartenordnungen durch deren Unterschrift bekennt. Für Minderjährige ist die Zustimmungserklärung beider gesetzlicher Vertreter erforderlich. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein hat schriftlich zu erfolgen. Über den Antrag entscheidet der Vorstand. Eine Aufnahme ist nur dann rechtswirksam, wenn das aufzunehmende Mitglied die festgesetzte Aufnahmegebühr und den ersten Mitgliedsbeitrag bezahlt hat bzw. ihm durch Beschluss des Vorstandes Beitragsbefreiung erteilt ist. Ordentliches Mitglied ist, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat.

§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft zum Verein erlischt durch Tod, Austritt oder Ausschluss.

  1. Der Austritt aus dem Verein muss gegenüber dem Vorstand durch eingeschriebenen Brief erfolgen, der Austritt ist nur mit sechswöchiger Kündigungsfrist zum jeweiligen Quartalsende möglich.

  2. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit Dreiviertel-Stimmenmehrheit. Dem

    Betreffenden steht gegen diesen Beschluss die Beschwerde an die Mitgliederversammlung

    zu.

  3. Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen wegen gröblicher Verletzung oder Gefährdung der Vereinsinte­ressen, wegen beharrlicher Verweigerung der Beitrags­zahlung, wegen Schädigung des Ansehens des Vereins in der Öffentlichkeit oder aus einem anderen wichtigen Grund.

Durch das Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft zur Entstehung gelangten Ver­bindlichkeiten gegenüber dem Verein unberührt.

 

Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 7 Rechte der Mitglieder

Die Vereinsmitglieder sind berechtigt:

a.       durch Ausübung des Stimmrechts an den Beratungen und Beschlussfassungen der Mitgliederversammlung teilzunehmen. Zur Ausübung des Stimmrechts sind nur Mit­glieder über 18 Jahre berechtigt,

b.     die Einrichtungen des Vereins nach Maßgabe der hierfür getroffenen Bestimmungen zu benutzen,

c.    an Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen sowie den Sport in allen Sparten aktiv auszuüben,

d.      vom Verein Versicherungsschutz gegen Sportunfälle in Anspruch zu nehmen, und zwar im Rahmen der vom Landessportbund Niedersachsen e.V. abgeschlossenen Unfall- und Haftpflichtversicherung.

 

§ 8 Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind verpflichtet:

  1. die Satzungen und Ordnungen des Vereins zu befolgen,

  2. nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln,

c.  die durch den Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Beiträge mindestens vierteljährlich im Voraus im Einzugsverfahren zu entrichten.

Ab Vollendung des 18. Lebens­jahres können Schüler, Studenten, Auszubildende, Wehrpflichtige, Zivildienstleistende sowie Mitglieder ab voll­endetem 65. Lebensjahr oder Rentenbezieher eine Beitragsermäßigung - analog wie Jugendliche - beantragen. Für Mitglieder, die Leistungen der Arbeitslosenhilfe oder Sozialhilfe beziehen, kann der Beitrag auf Antrag wie für Jugendliche vermindert oder zeitweise ausgesetzt werden.

Der ermäßigte Beitrag gilt ab dem nächsten Quartal nach Antragstellung und nur gegen Vorlage entsprechender Unterlagen.

 

          d.  an sportlichen Veranstaltungen seiner Sportart nach Kräften mitzuwirken, zu deren Teilnahme er sich zu Beginn der Saison verpflichtet hat,

e.   sich an allen aus der Mitgliedschaft zum Verein erwachsenden Rechtsangelegenheiten (sei es in Beziehung zu anderen Mitgliedern des Vereins) dem im Verein bestehenden Ehrenrat zu unterwerfen.


 

Der ordentliche Rechtsweg ist in allen mit dem Sportbetrieb im Zusammenhang stehenden Angelegenheiten ausgeschlossen.

Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a.       die Mitgliederversammlung,

b.       ins der Vorstand

c.       der geschäftsführende Vorstand,

d.       die Spartenversammlung

e.       die Spartenvorstände bzw. Spartenleiter,

f.       der Ehrenrat

g.      die Revisoren.

Die Mitgliedschaft zu einem Vereinsorgan ist ein Ehrenamt.

§ 10 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist oberstes Organ des Vereins. Jedes Mitglied über 18 Jahre hat eine Stimme. Es darf nicht mehr als drei Monate mit den Beiträgen im Rückstand sein. Übertragung des Stimmrechts ist unzulässig. Mitgliedern unter 18 Jahren ist die Anwesenheit gestattet. Die Mitgliederversamm­lung wird alljährlich einmal im zweiten Quartal eines jeden Geschäftsjahres zwecks Beschlussfassung über die in § 11 ge­nannten Aufgaben einberufen. Die Einberufung erfolgt drei Wochen vor dem festgesetzten Termin.

Ladung und Tagesordnung müssen in allen in Garbsen erschei­nenden Tageszeitungen mit Lokalteil drei Wochen vor der Mit­gliederversammlung veröffentlicht werden. Anträge zu Sat­zungsänderungen sind zwei Wochen vor dem festgesetzten Termin der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem Vorsit­zenden einzureichen.

Der Text der Satzungsänderung muss jedem Mitglied auf seinen Wunsch hin ausgehändigt werden.

Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vor­stand nach der obigen Vorschrift einberufen, wenn ein dringen­der Grund vorliegt oder ein Drittel der Stimmberechtigten es beantragt.

Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt der 1. Vorsitzende. Das Verfahren der Beschlussfassung richtet sich nach den §§ 18 und 19.


§ 11 Aufgaben

Der Mitgliederversammlung steht die oberste Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten zu, soweit sie nicht satzungsgemäß anderen Organen übertragen ist.

 

Ihrer Beschlussfassung unterliegt::

a.      Wahl der Vorstandsmitglieder,

b.      Bestätigung der Spartenleiter, die in ihren Sparten gewählt worden sind,

c.      Wahl der Mitglieder des Ehrenrates,

d.     Wahl von mindestens drei Revisoren,

e.       Bestimmung der Grundsätze für die Beitragserhebung für das neue Geschäftsjahr,

f.       Entlastung der Organe bezüglich der Jahresrechnung und der Geschäftsführung,

g.      Genehmigung des Haushaltsvoranschlages unter Beschlussfassung über die Verwendung der aufgebrachten Finanzmittel.

 

§ 12 Tagesordnung

Die Tagesordnung einer Mitgliederversammlung hat mindestens folgende Punkte zu umfassen:

  1. Feststellen der Stimmberechtigten,

  2. Genehmigung des Protokolls der vorherigen Mitgliederversammlung,

  3. Rechenschaftsbericht des Vorstandes,

  4. Beschlussfassung über die Entlastung,

  5. Anträge,

  6. Verschiedenes.

§13 Vereinsvorstand

Der Vereinsvorstand setzt sich zusammen aus:

  1. 1. Vorsitzender,

  2. 2. Vorsitzender,

  3. Schatzmeister,

  4. Schriftführer,

  5. Frauen- und Sozialwartin,

  6. Jugendleiter / in,

  7. Spartenleitern / innen,

Ist ein(e) Spartenleiter/ in verhindert, an einer Vorstands­sitzung teilzunehmen, so kann er/sie ein Mitglied seiner/ ihrer Sparte bestimmen, das ihn/sie mit vollem Stimm­recht vertritt. Ein Fall der Verhinderung liegt auch vor, wenn der Spartenleiter/ die Spartenleiterin unabhängig von sei­ner/ ihrer Funktion innerhalb der Sparte Mitglied des Vor­standes ist, h. mit beratender Stimme Revisoren, Ehrenvorsitzenden sowie eventuellen Beisitzern/ innen im geschäftsführenden Vorstand.

Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederver­sammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist unbegrenzt zulässig.

Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die beiden Vorsitzenden gemeinsam mit dem Schatzmeister.

Der Verein wird im Außenverhältnis durch zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten.

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins nach den Vor­schriften der Satzung und nach Maßgabe der durch die Mitglie­derversammlung gefassten Beschlüsse. Der Vorstand prüft die Jahresrechnung für das abgelaufene und den Kostenvoran­schlag für das kommende Geschäftsjahr, legt das Ergebnis der Mitgliederversammlung zur Genehmigung und Entlastung vor. Der Vorstand ist notfalls ermächtigt, beim Ausscheiden oder sonstiger dauernder Verhinderung von Mitgliedern von Vereins­organen deren verwaistes Amt bis zur nächsten Mitgliederver­sammlung durch geeignete Mitglieder des Vereins zu besetzen.

Der Vorstand wird durch den Vorsitzenden mindestens dreimal im Jahr mit einer Frist von 14 Tagen schriftlich einberufen. Er muss einberufen werden, wenn ein Viertel seiner Mitglieder die­ses beantragt. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Zur wirksamen Beschlussfassung genügt die einfache Mehrheit der anwesen­den Mitglieder.

Der 1. Vorsitzende vertritt den Verein, regelt das Verhältnis der Mitglieder untereinander und zum Verein, beruft und leitet die Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen und hat die Aufsicht über die gesamte Geschäftsführung des Vorstandes und aller Organe außer dem Ehrenrat.

Er unterzeichnet die genehmigten Sitzungsprotokolle von Mit­gliederversammlungen und Vorstandssitzungen.

Der 2. Vorsitzende vertritt den 1. Vorsitzenden bei Abwesenheit.

Der Schatzmeister führt die Kassengeschäfte des Vereins. Maß­gebend ist die Kassenordnung.

 

§ 14 Geschäftsführender Vorstand

Der Vorstand kann einen geschäftsführenden Vorstand berufen, dieser führt die Vereinsgeschäfte zwischen den Vorstandssit­zungen. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und zwei Beisitzern, welche von der Mitgliederver­sammlung gewählt werden. Die Beisitzer brauchen dem Vor­stand nicht anzugehören. Sie haben in ihm beratende Stimme.

Der geschäftsführende Vorstand kann für die Dauer seiner Amtszeit einen Bei­rat berufen, der ihn bei der Erledigung seiner Aufgaben berät und unterstützt. Die Mitglieder des Beirates werden vom geschäftsführenden Vorstand berufen. Die Mitglieder des Beirates wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden.

 

§ 14 a Lizenzspielerabteilung

 

1.     Wenn der Verein mit einer Fußballmannschaft in einer Klasse spielt, für die er vom DFB eine Lizenz erhalten muss, ist eine Lizenzspielerabteilung einzurichten.

        Wenn der Verein eine Lizenzspielerabteilung hat, 

        -     ist der Vorstand des Vereins von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag eines Wahlausschusses zu wählen.

-       verpflichtet sich der Verein die Satzung des DFB,

das Lizenzspielerstatut sowie Ordnungen und

Durchführungsbestimmungen des DFB und seiner

Regional- und Landesverbände sowie die Entscheidungen und Beschlüsse der Organe dieser Verbände anzuerkennen.

-       dürfen Mitarbeiter oder Mitglieder von Organen von Unternehmen, die wirtschaftlich in erheblichem Umfang in vertraglichen Beziehungen zum Verein stehen, nicht Mitglieder in Organen des Vereins sein.

         

2.      Die Lizenzspielerabteilung setzt sich zusammen aus:

a.     dem Vorsitzenden des Vereins

b.     einem Geschäftsführer,

c.     einem Lizenzliga-Obmann

3.          Die Lizenzspielerabteilung wird geleitet von dem Vorsit­zenden.

4.          Der Geschäftsführer und Lizenzliga-Obmann werden auf Vorschlag des Leiters der Lizenzspielerabteilung vom Vor­stand berufen. Die Lizenzspielerabteilung unterhält eine eigene Geschäftsstelle. Die Aufgabenbereiche sind in ei­ner Geschäftsordnung festzulegen.

5.          Die Lizenzspielerabteilung stellt für ihren Geschäftsbereich den Finanzplan eigenverantwortlich auf. Der Finanzplan bedarf der Genehmigung durch den geschäftsführenden Vorstand. Vor dieser Genehmigung hat der geschäftsfüh­rende Vorstand den Vorstand über den Finanzplan zu un­terrichten.

6.          Die Lizenzspielerabteilung ist berechtigt, im Rahmen des genehmigten Finanzplanes Einnahmen und Ausgaben zu tätigen. In jedem Fall hat der für die Finanzen verantwort­liche Geschäftsführer mitzuzeichnen.

7.          Der Finanzplan der Lizenzspielerabteilung ist in seinen Einnahmen und Ausgaben Bestand der Jahresrechnung sowie des Haushaltsetats des Vereins.

8.          Im übrigen gilt die Vereinssatzung.

 

§ 15 Ehrenrat

Der Ehrenrat besteht aus einem Obmann und zwei Beisitzern sowie ersatzweise zwei Mitgliedern. Seine Mitglieder dürfen kein anderes Amt im Verein bekleiden und müssen mindestens 40 Jahre alt sein. Sie werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt.

Der Ehrenrat entscheidet über Streitigkeiten und Satzungsver­stöße innerhalb des Vereins, soweit der Vorfall mit der Vereins­zugehörigkeit im Zusammenhang steht und nicht die Zustädigkeit eines Sportgerichtes eines Fachverbandes gegeben ist.

Er tritt auf Antrag jedes Vereinsmitgliedes zusammen und be­schließt nach mündlicher Verhandlung, nachdem der Betroffene Zeit und Gelegenheit hatte, sich wegen der erhobenen Anschul­digungen zu verantworten und zu entlasten.

Er darf folgende Strafen verhängen:

a.      Verwarnung,

b.        V er weis,

c.      Ausschluss von der Teilnahme am Sportbetrieb bis zu zwei Monaten,

d.      Ausschluss des Betroffenen aus dem Verein durch den Antrag an den Vorstand.

Diese Entscheidung ist dem Betroffenen schriftlich mitzuteilen.

 

§ 16 Kassenordnung

a.        Der Schatzmeister verwaltet die Vereinsgeschäfte und
sorgt f
ür die Einziehung der Mitgliedsbeiträge. Alle Zahlungen dürfen nur in Verbindung mit der Unterschrift eines der beiden Vorsitzenden geleistet werden. 

Er ist für den Bestand und für die gesicherte Anlage des Vereinsvermögens verantwortlich. Bei der Kassenrevision sind alle Ausgaben durch Belege nachzuweisen sowie alle Konten und Sparbücher vorzulegen.

b.      Zahlungen, die den Betrag von 2.500,- € überschreiten,
sind nur durch Beschluss des Vorstandes anzuweisen,
sofern es sich nicht um Abgaben an Stadt und Verbände
handelt.

c.       Die Sparten haben zum Ende des jeweiligen Geschäfts­-
jahres den neuen Haushaltsvoranschlag f
ür das folgende
Geschäftsjahr detailliert dem Schatzmeister vorzulegen.

d.      Der Schatzmeister hat dem Vorstand die letztjährige Jahresrechnung vorzulegen sowie den Haushaltsetat für das kommende Geschäftsjahr vorzuschlagen.

e.       Der jährliche Haushaltsetat ist wie folgt zu behandeln:

Der noch verbleibende Betrag des Jahresetats ist nach Abzug der Kosten

a.     Verwaltung des Vereins,

b.     erforderliche Rücklagen,

c.     Unterstützung mitgliederschwacher Sparten bzwderungswürdiger Sportler oder Sparten,

den einzelnen Sparten entsprechend ihrer Mitgliederzahl zur Verfügung stellen.

Die Anzahl der Spartenmitglieder ist in jedem Jahr zu Beginn des vierten Quartals des jeweiligen Geschäftsjah­res neu zu ermitteln.

Erwachsene    = ___  x Monatsbeitrag

Jugendliche   = ___ x Monatsbeitrag

f.       Der Schatzmeister überweist den Spartenkassen in monatlichen Raten den zustehenden Betrag bis zum 15. eines jeden Monats.

Einnahmen, die die Sparten aus ihrem Sportbetrieb, aus Veranstaltungen, aus Spartenbeiträgen oder -Umlagen erzielen, stehen den Sparten direkt zur Verfügung. Die Sparten tragen auch die Verluste.

Die Sparten verfügen in eigener Regie über die ihnen zur Verfügung gestellten Gelder. Ausgaben sind nur mit zwei Unterschriften (Spartenkassierer oder Stellvertreter und ei­nem Spartenvorstandsmitglied) zulässig. Ausgaben der Sparten, die 250,- übersteigen, bedürfen der Zustimmung des Spartenvorstandes. Kontoüberzie­hungen bedürfen der Zustimmung der Vorsitzenden oder des Schatzmeisters. Sparten sind nicht berechtigt, Kredite aufzunehmen. Kontoeröffnungen und -Veränderungen sind nur mit Zustimmung des Geschäftsführenden Vorstandes zulässig.

Die Kassenrevisoren werden von der Mitgliederversamm­lung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Sie prüfen sämtliche finanziellen Geschehnisse des Vereins sowie der Sparten. Die Revisoren sind nur der Mitgliederver­sammlung verantwortlich.

Der Spartenleiter oder -kassierer hat dem Schatzmeister bis zum 10. eines jeden Monats Rechnung über Einnah­men und Ausgaben der Sparte zu legen. Kommt die Sparte dieser Aufforderung nicht nach, so ist der Geschäftsführende Vorstand berechtigt, zustehende Gelder einzubehalten.

 

Ehrenordnung

 

§17 Ehrenordnung

Allgemeines

                               

Der TSV Havelse ehrt Personen, die sich um den Verein verdient gemacht haben, durch Auszeichnungen, Ernennung zum Eh­renmitglied oder zum Ehrenvorsitzenden.

 

Auszeichnungen

Als Auszeichnungen werden verliehen:

1.       Meisterschaftsnadel,

2.       Silberne Ehrennadel,

3.       Goldene Ehrennadel,

4.       Ehrenteller des TSV Havelse.

 

Die Meisterschaftsnadel des TSV Havelse wird für sportlich wertvolle Meisterschaften verliehen. Die silberne Ehrennadel kann für langjährige verdienstvolle Arbeit im TSV Havelse verliehen werden. Auf Antrag der Sparten kann sie auch für langjährige Mitgliedschaft verliehen werden. Die goldene Ehrennadel kann an Mitglieder verliehen werden, die sich nach Verleihung der silbernen Ehrennadel weitere Verdienste um den TSV Havelse erworben haben, auf Antrag auch für mindestens 40-jährige Mitgliedschaft. Der Ehrenteller des TSV Havelse kann an Mitglieder des Vorstandes für verdienstvolle Arbeit verliehen werden.

Ernennungen
    

Zum Ehrenvorsitzenden kann nur derjenige ernannt wer­den, der das Amt des Vorsitzenden des Vereins mehrere Jahre verdienstvoll geführt hat.

Zum Ehrenmitglied kann nur derjenige ernannt werden, der im Besitz der goldenen Ehrennadel ist.

Anträge

 

Anträge auf Auszeichnungen, Ernennungen und Ehrennadeln können von den Sparten beim Vorstand gestellt werden. Dieser entscheidet mit einfacher Mehrheit.

Ehrenvorsitzende können an Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teilnehmen.

Die Mitgliederversammlung kann Ehrungen und Auszeichnun­gen widerrufen.

 

§ 18

Verfahren der Beschlussfassung aller Organe

Zur Gültigkeit eines Beschlusses der Mitgliederversammlung ist erforderlich, dass der Gegenstand bei der Berufung bezeichnet ist, es sei denn, dass drei Viertel der erschienenen Stimmbe­rechtigten die Beschlussfassung über den Gegenstand verlan­gen. Satzungsänderungen sind ausgeschlossen. Im Übrigen erfolgt die Beschlussfassung durch einfache Mehrheit der er­schienenen Mitglieder. Zu einem Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von drei Viertel der er­schienenen Stimmberechtigten erforderlich. Die Einberufung ist in § 10 geregelt. Alle anderen Organe des Vereins entscheiden mit einfacher Mehrheit, sofern die Einberufung ordnungsgemäß erfolgt ist. Spartenversammlungen können mit Rundschreiben einberufen werden. Über sämtliche Versammlungen ist ein Protokoll zu erstellen. Das Protokoll muss Angaben über die Erschienenen, über entschiedene Anträge und deren Abstim­mungsergebnisse enthalten. Gefasste Beschlüsse sind beson­ders hervorzuheben. Auf Antrag eines Mitgliedes muss geheim gestimmt werden. Die Abstimmung erfolgt durch Stimmkarten.

 

§19

Auflösung des Vereins

Zur Beschlussfassung über die Vereinsauflösung ist eine Mehr­heit von vier Fünftel unter der Bedingung, dass mindestens 75% der Stimmberechtigten anwesend sind, erforderlich. Erscheinen bei der Beschlussfassung über die Vereinsauflö­sung weniger als vier Fünftel der Stimmberechtigten, so ist die Abstimmung vier Wochen später nochmals zu wiederholen.

Die Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig.


§20

Vermögen des Vereins

Die Überschüsse der Vereinskasse sowie die sonst vorhandenen Vermögensgegenstände sind Eigentum des Vereins. Ausgeschiedenen Mitgliedern steht ein Anspruch hieran nicht zu.

Im Falle der Auflösung des Vereins fällt das vorhandene Vereinsvermögen nach Abdeckung etwaiger Verbindlichkeiten an den Landessportbund Niedersachsen e.V. oder eine andere gemeinnützige Einrichtung, die es für sportliche Zwecke im Sinne der Richtlinien des Finanzamtes zu verwenden hat.

 

§ 21 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr endet am 1. Dezember eines jeden Jahres.

§22
Allgemeine Schlussbestimmungen

Die Räume des Sportgemeinschaftshauses stehen während der Saison (April bis Oktober) eines jeden Jahres vorrangig der Tennissparte zur Verfügung. Ausnahmen dieser Nutzung werden durch den Vorstand genehmigt. In allen Räumen des TSV Havelse bestehen gleiche gastronomische Bedingungen. Die bestehenden Sportanlagen und vorhandenen Sportgeräte bleiben den

Sparten erhalten.

 

Die Satzung wurde am 20. Juni 2014 durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Die Satzung vom 25. März 2011 tritt damit außer Kraft.

Vereinssatzung zum Download:

TSV_-_Satzng.pdf

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